The Power of Vision: The story of the sea lion

Once upon a time here lived a sea lion who had lost the sea. He lived in a country known as the barren lands. High on a plateau, far from any coast, it was a place so dry and dusty that it could only be called a desert. A kind of course grass grew in patches here and there, and a few trees were scattered across the horizon. But mostly, it was dust. And sometimes the wind, which together made one very thirsty. Of course, it must seem strange to you that such a beautiful creature should wind up in a desert at all. He was, mind you, a sea lion. But things like this do happen.

How the sea lion came to the barren lands, no one could remember. It all seemed so very long ago, in fact, it appeared as though he had always been there. Not that he belonged in such an arid place. How could that be? He was, after all, a sea lion. But as you know, once you have lived so long in a certain spot, no matter how odd, you come to think of it as home.

„The Power of Vision: The story of the sea lion“ weiterlesen

Chancen sehen und nutzen

Ein Fussballspiel dauert neunzig Minuten und es geht ja darum, ein Tor mehr zu schiessen als der Gegner. Das Spiel lebt von der Begrenzung und diesem Wettbewerb. Was macht ein Spieler, wenn er in der 85. Minute im Fünfmeterraum den Ball bekommt und nur noch der Torwart vor ihm steht? Er hält mehr oder weniger überlegt drauf und macht das Tor. Er wagt den Schuss! Vom Fussball kann man lernen, dass gerade dann, wenn 100% Chancen nicht genutzt werden, das Gegentor kommt. Die Abwehr wird überlastet, wenn nach vorne nichts läuft oder Chancen vergeben werden.

Mit welcher Einstellung gehe ich eigentlich auf den Platz? Ins Meeting? Ins Projekt? Durchs Leben? Passiv/reaktiv oder offensiv/aktiv? Was hält uns eigentlich ab, Chancen „beherzt“ zu nutzen? Die Angst vor dem Leben? …Fehler zu machen? Wenn es klar ist, wenn die Möglichkeiten auf dem Tisch liegen, wenn der Ball vor dem Tor liegt…, dann muss geschossen werden.

Immer wieder tun sich im Leben Chancen auf. Dann steht man davor und hat die Entscheidung vor sich: Nutze ich diese Chance oder nicht? Bei diesen Entscheidungen stehen oft die eigenen Erfahrungen und unbewussten Glaubenssätze im Wege. Die müssen entlarvt und überwunden werden! Gerade wenn man bemerkt, dass man ständig sich selbst sabotiert oder offensichtliche Chancen nie nutzt und nicht vorwärts kommt, braucht man einen Trainer, Coach oder Sparringspartner. Wie tragisch ist es, wenn im Rückblick die Worte „hätte“, „sollte“, „könnte“ die enttäuschten Aussagen dominieren. Die Zeit ist begrenzt!

Dabei ist es natürlich wichtig, dass der innere „Kompass“ ausgerichtet ist und das Gewissen, die eigenen Ziele und Werte, vorher geklärt sind. Auch bei einem Unternehmen gibt es Gewissensfragen! Nicht alles, was augenscheinlich zuerst möglich ist und Wettbewerbsvorteile bringen könnte, zahlt sich langfristig aus. Aber den Mut, ins Risiko zu gehen und durch  die Möglichkeit einen Fehler zu machen, sich nicht ab halten zu lassen, zeichnet lebendige Menschen und erfolgreiche Unternehmen aus. Kreativität und Vitalität entstehen und wachsen in Situationen, die ohne Vollkasko abgesichert sind: „Wer wagt gewinnt!“

Eigentlich nichts Neues! Jeder weiss das. Spätestens in der sogenannten Lebensmitte dämmert es jedem und jeder. Dann kann man den vergebenen Chancen nachweinen und in die Opferrolle gehen, oder man steht zu seinen Herzenswünschen, Leidenschaften und Träumen und macht den Schritt!

Erforschen. Träumen. Entdecken. Einfach mal aus dem Fenster schauen und die Gedanken wandern lassen. „Oh Mann, hätte ich doch damals…!“ Der nicht geschriebene Brief. Die nicht gemachte Reise. Die unausgesprochene Entschuldigung. Das vergessene Lob. Die versäumten Abenteuer. Natürlich wiegen die Fehler schwer und man ärgert sich über die Niederlagen. Aber die vielen ungenutzten Chancen sind auf lange Sicht schmerzhafter. Denn niemand kann die Zeit zurückdrehen.

In vielen Coachinggesprächen und Seminaren erlebe ich, dass Menschen für sich persönlich oder auch als Führungskräfte im Unternehmen an dem Punkt stehen, wo es „nur“ noch um die Umsetzung geht. Dann braucht man einen Sparringspartner, der ehrlich und unbestechlich Feedback gibt und Mut macht, aufrecht durchs Leben zu gehen.

”Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn’t do than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.”        

Mark Twain

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Oder: So entkommen sie der Stressfalle!

Abschalten – na klar! Ein paar Wochen im Jahr…! Aber oft ist ja  nach ein paar Tagen zurück im Job der Erholungswert verpufft und man handelt nach den alten, gewohnten Mustern. Will ich wirklich wieder ins „Hamsterrad“? Oder? Gibt es Chance, auch den Berufsalltag so zu gestalten, dass ich nicht in die Stressfalle gehe? Gerade vor der Ferienzeit ist genau der richtige Moment um den Wiedereinstieg nach dem Urlaub zu bedenken. Jetzt besteht die Möglichkeit etwas zu verändern. Nicht zuerst bei den Umständen, sondern bei sich selbst: Nicht nur funktionieren – nicht nur überleben – Leben! Auch nach dem Urlaub!

Zwischenablage01Buchempfehlung: Das Buch zeigt Wege auf wie genau das in den Bereich des Möglichen rückt.
Kreativität und Vitaltität entfalten inmitten all der Herausforderungen, die das Leben täglich neu an uns stellt. Pauline Skeates ist Therapeutin und die Direktorin von Insight Counselling Services in Auckland, Neuseeland. Einen großen Teil des Jahres reist sie und unterrichtet Seelsorger, Therapeuten, Berater und Menschen in sozialen Berufen in dem von ihr entwickelten Ansatz Insight Focused Therapy. Ebenso ist sie die Leiterin von Insight-International.
Sandy Fabrin arbeitet bei Insight Counselling Services. Sie ist die Repräsentantin von Insight-International im südpazifischen Raum und Managerin der Insight-International Schule in Spanien.

„Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Oder: So entkommen sie der Stressfalle!“ weiterlesen

Lebensverändernde Einsichten

img_1244-2Auf einer der letzten Xpand Tagungen habe ich Frau Roth kennen gelernt:  Mag.a Karin Roth koordiniert die Arbeit von Insight-International auf Europaebene, lebt in Salzburg und hat ein Studium mit dem Schwerpunkt Beratung, Supervision und Intervention, sowie eine internationale Beratungsausbildung abgeschlossen. Sie hat in zwei Seminaren die die Grundlagen der Arbeit von IFT vorgestellt. Es lohnt sich, den Ansatz näher anzuschauen!

Insight Focused Therapy (IFT) ist ein neuer integrativer Beratungsansatz, der von Pauline Skeates und ihrem Team in Auckland, Neuseeland, entwickelt wurde. In diesem Beratungsmodell kommen neueste neurowissenschaftliche Forschungsergebnisse von Siegel, Le Doux, Schore und Cozolino zum Einsatz, welche mit Prinzipien der Bindungs-, Kohärenz- und Clean Language- Therorie verknüpft werden. Sowohl diese als auch andere Prinzipien wurden miteinander verwoben und daraus entstand eine leicht anwendbare, nicht-direktive Beratungsmethode, welche den Erfahrungshorizont und die Wahrnehmung des aktuellen Moments erhöht und fördert. Es verbinden sich Spiritualität, Neurowissenschaft und Psychologie zu einem höchst effektiven Werkzeug, das den Einzelnen in seinem Wachstum unterstützt. Auf diese Art und Weise können automatische Verteidigungsmechanismen weitgehend überbrückt und eine Tür für lebensverändernde Einsichten und neues Wissen geöffnet werden.

Insight Focused Therapy (IFT) wird von Beratern, Therapeuten und Seelsorgern erfolgreich eingesetzt, kann aber auch im inneren Dialog angewendet werden. Somit unterstützt IFT auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Anwendungskontexten die persönliche Entwicklung.Dieses Konzept wurde von Pauline Skeates in Auckland, Neuseeland, entwickelt.

Wachstum durch Stress – Rabbi erklärt was man vom Hummer lernen kann

„Times of stress are signals for growth“ oder mit meinen Worten: „Auf dem Sofa wachsen keine Muskeln“ – im Sport ist das völlig klar! Aber wie ist das eigentlich im beruflichen oder privaten Leben? Der Muskel wächst nur im Widerstand! Wenn es eng wird, spüren wir, dass wir wachsen. Nur so werden wir fit fürs Leben!

Wann hatten Sie das letzte mal richtig Muskelkater? Körperlich, aber auch seelisch!
In welchen Lebensbereichen wachsen wir gerade?
Wachstumsphasen… ! Wachstumsbereiche…!
Welche Skills möchte ich noch mehr entwickeln?
Welche Verhaltensmuster hindern mich am Wachstum, engen mich ein?
Was stresst mich gerade wirklich?
Wer stresst mich gerade wirklich?

Und übrigens: Muskeln können auch schrumpfen, wenn man sie nicht bewegt und trainiert. Knochen werden brüchig, wenn man sich zu sehr schont. Wir bauen ab. Alle, die schon einmal einen Gips oder Schiene tragen mussten, um einen Knochenbruch zu heilen, wissen das. Unsere Reflexe treiben uns aber meist dazu, dass wir „Unlust“ vermeiden wollen.
Rabbi Dr. Abraham Twerski spricht hier nun darüber wie wir durch Stress wachsen können.

5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen

Wie richtet sich unser innerer Kompass aus?

Woher wissen wir, was jetzt wirklich dran ist?

Wo werden die Prioritäten klar und deutlich?

Bronnie Ware schreibt in diesem Buch, was sterbende Menschen ihr, als Palliativ-Krankenschwester, in ihren letzten Tagen anvertraut haben. Es hat ihr Leben verändert und mittlerweile Millionen rund um den Globus wertvolle Anstösse zur Veränderung gegeben. Dieses Buch zeigt auf, wie man den Mut findet, wirklich das Leben zu führen, das man will.

Die 5 Dinge „vom Ende her“ denken:

 

1. „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben“

 

2. „Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet“

 

3. „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken“

 

4. „Ich wünschte mir, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden aufrechterhalten“

 

5. „Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein“

Prioritäten setzen: Die eigene Grabrede schreiben!

Um dem Leben Richtung zu geben und die Essentials, die wirklich grundlegenden Werte zu erkennen und auf den Punkt zu bringen, gibt es eine drastische Massnahme.

Schreiben Sie die eigene Grabrede!

„Wir sind alle erleichtert, dass dieser Drecksack unter der Erde ist! Er hat seine Frau betrogen, sich nicht um die Kinder gekümmert und auch im Betrieb war kaum mit ihm zu rechnen. Er war ein Popanz, der viel versprochen, aber nur wenig gehalten hat. Die ganze Nachbarschaft ist froh, dass er nun keinen mehr tyrannisiert… . Er war nur sich selbst der Nächste.“

oder:

Ein grosse Menschenmenge nimmt traurig Abschied von einem liebevollen Ehemann und treusorgenden Vater. Er war nicht perfekt, aber deshalb um so menschlicher und nahbarer. Er war ein Mann mit Werten und Vision. Er war die Stütze im Unternehmen. Seine kreativen Lösungsansätze waren legendär. Auch die Nachbarn werden ihn vermissen und sein Engagement für die notleidenden Menschen in unserer Gesellschaft hat viele mitgerissen. Seine Lebensfreude war ansteckend und auch in den „Stürmen und tiefen Trauertälern“ des Lebens hat er durchgehalten und sich den Schmerzen des Lebens gestellt“…

Man muss vom Ende her denken! Heute am Karfreitag vielleicht eine Gelegenheit. Und für die wirklich Mutigen: Spazieren Sie doch mal über den Friedhof – heute!

Und dabei nicht vergessen: Udo Lindenberg hat schon gesungen:
„…hinterm Horizont geht`s weiter!“

Also – Horizonterweiterung!