So wird man zur Führungskraft: Fussballlegende Kiwi – Wynton Rufer!

Jedes Team braucht Führungsspieler, die etwas wagen und voran gehen. Das Kollektiv braucht die begabten Individualisten. Aber keiner darf sich auf Kosten der Gruppe profilieren. Der Trainer und Kybernetiker setzt auf beides. Das Zusammenspiel, die Kultur muss stimmen und der einzelne Spieler soll auf seiner Position die Freiheit nutzen, ins Risiko gehen und den „tödlichen Pass“ oder den überraschenden Abschluss suchen.

Der Alltag sieht aber oft so aus: Das Team muss zuerst zusammenwachsen. Spielzüge werden trainiert, die Technik verbessert und Kondition „geboltzt“. Endlose Stunden auf dem Trainingsplatz und im Kraftraum. Disziplin, Überwindung und Durchhaltevermögen! Erholungsphasen und Fokussierung auf das nächste Spiel. Die Einstellung muss stimmen!

Und dann kommt es zu Situationen, in denen der Wettbewerb alles fordert und jeder über sich selbst hinauswachsen muss und schliesslich auch hinauswächst. Alle spüren, jetzt ist es soweit: „Redifine whats possible“.

Wynton Rufer ist auf diesem Weg zur Führungskraft geworden. Er ist immer wieder ins Risiko gegangen und über sich selbst hinausgewachsen. Er war ein begabter Individualist, der sich fürs Team „reingehauen“ hat. Er hat sich für das gemeinsame Ziel eingesetzt, um den Sieg vom Platz zu tragen. Und das in Situationen, die eigentlich hoffnungslos erschienen.

Ich habe Wynton vor nun mehr als 17 Jahren kennen gelernt. Wir haben zusammen unbenanntProjekte in der Fussballnachwuchsförderung aufgebaut. Mehrmals im Jahr kam er aus Neuseeland nach München und brachte Nachwuchstalente aus seiner Wynton Rufer Soccer School of Excellence WYNRS mit.

Wynton hat seine ersten Profifussballschritte in England und der Schweiz gemacht und hat seine grössten Erfolge dann in der legendären Werder-Elf mit Otto Rehagel in den 90iger Jahren erlebt. Er lebt Fussball – das Spiel des Lebens – auf eine Weise, die fasziniert und ansteckt, mit Herzblut und Werten. Wenn er von seinen Spielen erzählt spürt man die Leidenschaft.

Am 8.Dezember 1993 sass ich in München vor dem Fernseher und war elektrisiert von dem Match Werder Bremen gegen RSC Anderlecht. Ein unglaubliches Spiel. Es gab Fünf Tore in 23 Minuten.

Hier ein lebendiger Bericht was hinter den Kulissen abging im Magazin für Fussballkultur:

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