Prioritäten setzen: Die eigene Grabrede schreiben!

Um dem Leben Richtung zu geben und die Essentials, die wirklich grundlegenden Werte zu erkennen und auf den Punkt zu bringen, gibt es eine drastische Massnahme.

Schreiben Sie die eigene Grabrede!

„Wir sind alle erleichtert, dass dieser Drecksack unter der Erde ist! Er hat seine Frau betrogen, sich nicht um die Kinder gekümmert und auch im Betrieb war kaum mit ihm zu rechnen. Er war ein Popanz, der viel versprochen, aber nur wenig gehalten hat. Die ganze Nachbarschaft ist froh, dass er nun keinen mehr tyrannisiert… . Er war nur sich selbst der Nächste.“

oder:

Ein grosse Menschenmenge nimmt traurig Abschied von einem liebevollen Ehemann und treusorgenden Vater. Er war nicht perfekt, aber deshalb um so menschlicher und nahbarer. Er war ein Mann mit Werten und Vision. Er war die Stütze im Unternehmen. Seine kreativen Lösungsansätze waren legendär. Auch die Nachbarn werden ihn vermissen und sein Engagement für die notleidenden Menschen in unserer Gesellschaft hat viele mitgerissen. Seine Lebensfreude war ansteckend und auch in den „Stürmen und tiefen Trauertälern“ des Lebens hat er durchgehalten und sich den Schmerzen des Lebens gestellt“…

Man muss vom Ende her denken! Heute am Karfreitag vielleicht eine Gelegenheit. Und für die wirklich Mutigen: Spazieren Sie doch mal über den Friedhof – heute!

Und dabei nicht vergessen: Udo Lindenberg hat schon gesungen:
„…hinterm Horizont geht`s weiter!“

Also – Horizonterweiterung!

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