Redifine what`s possible

„Das hätte ich mir so nie vorstellen können… ! Kann das wirklich sein? Das kann doch nicht möglich sein! Dass so etwas mir passiert!“
„Wenn man mir vor 5 Jahren gesagt hätte, dass ich nun diesen Beruf ausübe, dort wohne,…und das mache…usw.“ Wir alle kennen das. Manchmal sprengen die Ereignisse in unserem Leben die Vorstellungskraft. Es passieren Dinge, die wir nicht voraussehen konnten. Schicksalhaft übersteigen sie die Grenzen unserer bisherigen Erfahrungswelt. Eine neue Welt tut sich auf. Nichts ist mehr wie früher. Das Gegenteil der „Komfortzone“!

Und dann?

Ein Prozess beginnt, in dem sich die Grenzen verschieben! Abschied und Neubeginn. Im Anerkennen der jetzt gegebenen Wirklichkeit entsteht Neues! Nicht im Verleugnen oder dem Verdrängen! Nicht im bitteren Starren auf die Unmöglichkeiten – nicht im ständigen Beklagen über die Verluste – nicht im Tunnelblick!

Elisabeth Kübler-Ross war eine der Vorreiterinnen bei der Erforschung von Trauer- und Veränderungsprozessen. Sie hat festgestellt, dass es verschiedene Phasen gibt, die durchlaufen werden: Von Einzelnen aber auch von ganzen Gruppen und Organisationen:

griefprocessEs geht durchs „Tal der Tränen“. Man kommt nicht drumherum! Es gibt keine „Short-Cuts“, keine „Life-Hacks“. So manches muss beweint und betrauert werden!

Es kommt aber der Punkt, an dem sich die Gedanken- und Gefühlswelt weitet – man reift!
Man lässt das Alte los und entdeckt neue Möglichkeiten! Wind kommt unter die Flügel!

Diese Reifungs- und Wachstumserfahrungen betreffen alle Lebensbereiche und werden zuerst meist negativ erlebt. Aber schliesslich führen diese Wachstumsschmerzen (auch Muskelkater genannt) dazu, dass wir unsere Grenzen neu definieren. „Was in dem alles drinsteckt…!“ Wir wachsen über uns hinaus! Wir werden immer mehr die, die wir wirklich sind! Nach Elisabeth Kübler-Ross sogar im und durchs Sterben.

Spencer West: How I climbed Killimanjaro, without legs

Hier ein Mensch, der in beeindruckender Manier seine Grenzen auf der einen Seite akzeptiert und auf der anderen Seite neu definiert. Er wächst über sich hinaus. Er sucht das „Neuland“, die Grenzerweiterung – sogar bewusst!

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