Change! Umdenken! Blockaden lösen!

„Jede Veränderung beginnt innen“, so der Kommentar eines Coaches zu den Veränderungswünschen seines Klienten. Da gibt es den Druck von aussen, die Anpassungsleistung an sich verändernde Lebensumstände…. Da gibt es aber auch das Leben, das sich von innen entfalten will. Ein Mensch wird mit seinen Anlagen und Ressourcen geboren und entwickelt sich. Chancen und Potentiale werden entdeckt und gefördert. Fähigkeiten werden trainiert. „Da geht was“.

Und plötzlich sind da Blockaden. Hindernisse! Wer kennt das nicht? Oft haben diese inneren Blockaden etwas mit unserer Biografie zu tun. Sie sind verankert in unserer Identität und zeigen sich in Verhaltensweisen, die sich anfänglich bewusst dann aber gewohnheitsmässig, unbewusst wiederholen. Verhaltensmuster oder auch Gewohnheiten sind über die Jahre entstanden und ein Teil der Identität geworden. „Sind Sie Raucher?“

Die meisten Entscheidungen fallen unbewusst. Unser ganzen Leben wird grösstenteils unbewusst gesteuert. Ich muss keine Pro/Kontra Liste machen und meine Frau fragen, ob ich morgens die Zähne putzen soll. Ich mache es aus Gewohnheit. Ein Sprichwort sagt:

„Säe einen Gedanken und du erntes eine Tat.
Säe eine Tat und Du erntest eine Gewohnheit.
Säe eine Gewohnheit und du erntest eine Lebenssschicksal.“

Alte Gewohnheiten sind nur schwer umzutrainieren. Noch schwerer wird es, wenn eine Gewohnheit gesundheitsschädigend oder sozial nicht akzeptiert ist. Wenn eine Gewohnheit suchtartige Züge hat. Wenn ich nicht mehr eine Gewohnheit habe, sondern die Gewohnheit mich hat.

Leo Babauta hat auf seinem Blog zenhabits.net seinen persönlichen Weg der Veränderung beschrieben. Beeindruckend, wie er Schritt für Schritt alte Habits/Gewohnheiten abgegelegt hat und neue trainiert und kultiviert hat.

Das Ablegen alter Denk- ud Verhaltensmuster ist nicht so einfach:
„Denken Sie sich eine 8 so und nun hören Sie sofort auf damit!“

Das geht nicht – im Gegenteil! Das zwanghafte Vermeidenwollen eines Gedankens oder einer Gewohnheit, führt zu Fokussierung auf dieselben. Wie geht es dann?

„Denken Sie sich eine 13 – so jetzt ist die 8 weg!

Oder wie man auch sagt: „Überwinde das Böse mit Gutem!“

Aber will ich es wirklich? Deshalb steht am Anfang des Weges in aller Ambivalenz des Veränderungsprozesses eine Entscheidung, die dann Tag für Tag wiederholt und umgesetzt werden muss. Durch Gelingen, durch Scheitern, durch Hinfallen und Aufstehen…„Bis die 8 verblasst“: 

I stop it!

Hier die Parodie einer paradoxen Intervention zum Thema von Bob Newhart

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