Die ideale Führungspersönlichkeit : ein Gespräch von Bernhard Pörksen und Friedemann Schulz von Thun

Die ideale Führungspersönlichkeit braucht, so hat es einmal ein Hamburger Politiker ausgedrückt, „die Würde eines Erzbischofs, die Selbstlosigkeit eines Missionars, die Beharrlichkeit eines Steuerbeamten, die Erfahrung eines Wirtschaftsprüfers, die Arbeitskraft eines Kulis, den Takt eines Botschafters, die Genialität eines Nobelpreisträgers, den Optimismus eines Schiffbrüchigen, die Findigkeit eines Rechtsanwalts, die Gesundheit eines Olympiakämpfers, die Geduld eines Kindermädchens, das Lächeln eines Filmstars und das dicke Fell eines Nilpferds.“ Niemand kann derart vielfältigen Erwartungen gerecht zu werden. Und das heißt: Es ist eigentlich nur noch die Frage, auf welchem Feld man sich entscheidet, bevorzugt zu scheitern.

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